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Salims Salon
von Hannes Seidl mit Musik von Amet, Seth Ayyaz, Cédrik Fermont, Jacqueline George

So 15. Juli 2018, 21:00 – 22:00
Justus-Liebig-Haus

Wenige Tickets (15 / 10 €) an der Abendkasse.

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Salims Salon ist ein szenisches Konzert für Musiker*innen aus höchst unterschiedlichen kulturellen Kontexten. Was die vier Protagonist*innen aus Ägypten, Kamerun, London und der Demokratischen Republik Kongo verbindet, ist ihr experimenteller musikalischer Ansatz sowie ihre jeweils eigenen Erfahrungen mit den Normen westlich-postkolonialer Ästhetik. In Salims Salon treffen sie sich, um über kulturelle Zuschreibungen, über das Fremde und das Zeitgenössische in der Musik nachzudenken. Sie musizieren in Duos, Trios oder solistisch – nicht nur für das Publikum, sondern auch und vor allem für einander. Der freien, ereignishaften Zeit offener Improvisation steht an diesem Abend die getaktete Zeit der Uhr und der Partitur gegenüber. Stetig präsent ist dabei das Bewusstsein über die „Kolonisierung der Zeit“ durch das Chronometer, dessen Geschichte sich als maßgebliches Instrument der Eroberung und Modernisierung der Welt durch den Abend zieht.

Mit: Amet, Seth Ayyaz, Cédrik Fermont, Jacqueline George
Künstlerische Leitung: Hannes Seidl
Assistenz: Tamara Antonijevic
Produktionsleitung: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro

Eine Produktion von Hannes Seidl in Koproduktion mit Alte Oper Frankfurt, Konzerthaus Berlin und Philharmonie Luxembourg. Gefördert aus Mitteln des Musikfonds. In Kooperation mit Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt a. M. und MaerzMusik/Berliner Festspiele.

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