Christina Kubisch
Dozentin Komposition & Klangkunst

Geboren 1948 in Bremen. Christina Kubisch studierte Malerei, Komposition und Elektronik in Hamburg, Graz, Zürich und Mailand. Ihre Arbeiten umfassen Klanginstallationen und -skulpturen, Video und Performance sowie elektroakustische Kompositionen und Radioproduktionen. Seit 1974 wurden ihre Werke weltweit auf Festivals, in Museen und an weiteren Orten präsentiert.
Kubisch gehört zur ersten Generation sogenannter Klangkünstlern. Sie hat verschiedenste Techniken entwickelt, die auf elektromagnetischer Induktion, Solarenergie und speziellen Lichtsystemen basieren. Häufig beziehen ihre Werke das Publikum mit ein.
Als Dozentin für Klangkunst war sie bereits in Paris, Berlin, Saarbrücken, Wien und Oxford tätig. Kubisch ist seit 1997 Mitglied der Akademie der Künste Berlin und hat diverse Auszeichnungen erhalten. Seit 1975 hat sie zudem zahlreiche Tonträger veröffentlicht, darunter auf Cramps Records, Edition RZ, ampersand, SEMISHIGURE, Die Schachtel, Olof Bright, Important Records, Gruenrekorder.

Welchen Klang finden Sie besonders?

Jeden Klang, kommt auf den Kontext an.

Wann funktioniert künstlerische Kollaboration?

Wenn Menschen gegenseitig etwas geben möchten, was der andere nicht hat, aber braucht.

Sind Kunst und Musik Wissenschaft? Warum – oder warum nicht?

Ich bin keine Wissenschaftlerin, also kann ich nicht definieren, was Wissenschaft ist. Auf jeden Fall gibt es zwischen den Künsten und den Wissenschaften mögliche Parallelen oder Erfahrungen, die man austauschen kann. In meiner Arbeit beschäftige ich mich zum Beispiel mit den wissenschaftlichen Grundlagen von Elektrizität und magnetischen Feldern.

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