eventgrafik-2014



Atelier Elektronik

Bei den 47. Internationalen Ferienkursen für Neue Musik (2. bis 16. August 2014) wird ein Atelier Elektronik - wie bereits in den Jahren 2010 und 2012 - möglichst breit gefächert Zugänge zur Arbeit mit elektronischer Musik heute bieten. Das Institut für Elektronische Musik und Akustik (IEM Graz) ist in diesem Jahr Studio-in-Residence in Darmstadt. Neben Workshops und Präsentationen der eigenen Forschungs- und Arbeitsbereiche (künstlerische Forschung, Signalverarbeitung und Akustik sowie Computermusik), an denen die Kursteilnehmer aktiv partizipieren können, ist das IEM Graz auch in unterschiedliche Kursprojekte eingebunden (darunter „Disklavier Plus“, „Scelsi Revisited Backstage“ und ein Werkstattkonzert der Deutschen Gesellschaft für elektroakustische Musik Degem).

 

Als Einzelkünstler haben der Franzose Gilbert Nouno, der Mexikaner Mario de Vega und die in Berlin lebenden und arbeitenden Robert Lippok und Sebastian Berweck Einladungen erhalten.

 

Während Gilbert Nouno mit dem geplanten Workshop „Scoring & Performing Music Electronics“ seine zwischen dem IRCAM und eigenen Klangkunstprojekten angesiedelte Arbeit darstellt, repräsentieren Mario de Vega und Robert Lippok eher den Bereich der experimentellen Elektronica. Mario de Vega war bereits 2012 gemeinsam mit dem Splitter Orchester bei den Ferienkursen zu Gast und überzeugte darüber hinaus mit seiner 20minütigen Solo-Performance. Ähnlich wie de Vega ist auch Robert Lippok in verschiedenen Kunstsparten aktiv, wobei sich seine Arbeiten in den Bereichen Musik und Bildende Kunst immer wieder überschneiden. Lippoks letztes veröffentlichtes Soloprojekt „Redsuperstructure“ (raster-noton, 2011) hat einhellige Begeisterung hervorgerufen. Sein Bandprojekt to rococo rot mit seinem Bruder Ronald Lippok und Stefan Schneider gilt seit Mitte der 1990er Jahre als eines der einflussreichsten Post-Rock-Trios in der Elektronica-Szene. Sebastian Berweck wiederum wird sich mit seinem Workshop „Interpretationspraxis Elektronische Musik“ speziell an ausübende MusikerInnen wenden. Der Kurs fängt eine Realität ein, die im heutigen Arbeitsprofil von InterpretInnen kaum wegzudenken ist.  


Mario de Vega („High Frequency Amplification“), Robert Lippok und Sebastian Berweck werden jeweils mehrtägige Workshops anbieten.

 


Mario de Vega 2012 mit dem Splitter Orchester in Darmstadt, Foto: Stefan Daub

Dozenten
Sebastian Berweck (Musikelektronik für Interpreten)
Mario de Vega
Robert Lippok
Gilbert Nouno
Jorge Sánchez-Chiong

 

Studio-in-Residence

IEM Graz

Bei den 47. Internationalen Ferienkursen für Neue Musik (2. bis 16. August 2014) wird ein Atelier Elektronik - wie bereits in den Jahren 2010 und 2012 - möglichst breit gefächert Zugänge zur Arbeit mit elektronischer Musik heute bieten. Das Institut für Elektronische Musik und Akustik (IEM Graz) ist in diesem Jahr Studio-in-Residence in Darmstadt. Neben Workshops und Präsentationen der eigenen Forschungs- und Arbeitsbereiche (künstlerische Forschung, Signalverarbeitung und Akustik sowie Computermusik), an denen die Kursteilnehmer aktiv partizipieren können, ist das IEM Graz auch in unterschiedliche Kursprojekte eingebunden (darunter „Disklavier Plus“, „Scelsi Revisited Backstage“ und ein Werkstattkonzert der Deutschen Gesellschaft für elektroakustische Musik Degem).

 

Als Einzelkünstler haben der Franzose Gilbert Nouno, der Mexikaner Mario de Vega und die in Berlin lebenden und arbeitenden Robert Lippok und Sebastian Berweck Einladungen erhalten.

 

Während Gilbert Nouno mit dem geplanten Workshop „Scoring & Performing Music Electronics“ seine zwischen dem IRCAM und eigenen Klangkunstprojekten angesiedelte Arbeit darstellt, repräsentieren Mario de Vega und Robert Lippok eher den Bereich der experimentellen Elektronica. Mario de Vega war bereits 2012 gemeinsam mit dem Splitter Orchester bei den Ferienkursen zu Gast und überzeugte darüber hinaus mit seiner 20minütigen Solo-Performance. Ähnlich wie de Vega ist auch Robert Lippok in verschiedenen Kunstsparten aktiv, wobei sich seine Arbeiten in den Bereichen Musik und Bildende Kunst immer wieder überschneiden. Lippoks letztes veröffentlichtes Soloprojekt „Redsuperstructure“ (raster-noton, 2011) hat einhellige Begeisterung hervorgerufen. Sein Bandprojekt to rococo rot mit seinem Bruder Ronald Lippok und Stefan Schneider gilt seit Mitte der 1990er Jahre als eines der einflussreichsten Post-Rock-Trios in der Elektronica-Szene. Sebastian Berweck wiederum wird sich mit seinem Workshop „Interpretationspraxis Elektronische Musik“ speziell an ausübende MusikerInnen wenden. Der Kurs fängt eine Realität ein, die im heutigen Arbeitsprofil von InterpretInnen kaum wegzudenken ist.  


Mario de Vega („High Frequency Amplification“), Robert Lippok und Sebastian Berweck werden jeweils mehrtägige Workshops anbieten.