eventgrafik-2014



Robert Lippok: Plugin City

Workshop mit begrenzter Teilnehmerzahl

6. bis 8. August 

 

Der deutsche Architekt Arno Brandlhuber (http://brandlhuber.com) lud Robert Lippok vor einigen Jahren ein, ein von ihm zuvor kürzlich errichtetes Haus zu „vertonen“. Das Gebäude sollte auf einer Architekturbienale präsentiert werden, aber nicht in der üblichen Art, Modelle und Zeichnungen auszustellen, sondern rein immateriell – und das bedeutete in diesem Fall: rein akustisch.
Die Grundstruktur des Gebäudes besteht aus zwölf – frei miteinander verknüpfbaren – Modulen. Verwendete Materialien sind Beton, Stahl, eloxiertes Aluminium und mit Phosphorpartikeln versetzter Kunststoff. Lippok und Brandlhuber entschieden sich, den zwölf Modulen zwölf Musikstücke zuzuordnen und die Materialität in diverse Klangqualitäten zu übersetzen.


Die Arbeit an diesem Projekt weckte Lippoks Interesse an Architekur und der Möglichkeit, sie in Klang zu transformieren. Eine kontinuierliche Quelle der Inspiration stellt für ihn das Werk des englischen Architekurkollektivs Archigram (www.archigram.net) dar. Enstanden ist die Gruppe in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, ihre visionären Entwürfe von sich selbst „aufblasenden“ oder „wandernden“ Städten waren revolutionär und wirken auch heute noch frisch und hoch aktuell.
Ein Archigram-Projekt, „Plugin City“, besteht aus Elementen, die sich zu einer städtischen „Megastruktur“ verbinden lassen. Wichtige Stadtfunktionen werden in beweglichen Bauten untergebracht und lassen sich zwischen den Stadtbereichen hin und her transportieren. Alles lässt sich frei kombinieren und so den sich ständig ändernen (Lebens-)Bedingungen anpassen.
Analog zu Archigrams „Plugin City“ möchte Robert Lippok in seinem Workshop gerne eine musikalische Megastruktur entwickeln. Einzelne kurze Kompositionen, Geräusche und Melodielinien werden zu einer Struktur verbunden, die immer wieder neu kombinierbar ist. Am Ende das Workshops enstehen so drei oder vier solcher Strukturen, die zu einer kleinen CD-Edition zusammengefasst werden können.

Dozent

Robert Lippok

 

Software

Ableton Live

Apple Audio Logic

Metasynth

 

6 August, 10:00 – 13:00
7 August, 10:00 – 13:00
8 August, 10:00 – 13:00

Workshop mit begrenzter Teilnehmerzahl

6. bis 8. August 

 

Der deutsche Architekt Arno Brandlhuber (http://brandlhuber.com) lud Robert Lippok vor einigen Jahren ein, ein von ihm zuvor kürzlich errichtetes Haus zu „vertonen“. Das Gebäude sollte auf einer Architekturbienale präsentiert werden, aber nicht in der üblichen Art, Modelle und Zeichnungen auszustellen, sondern rein immateriell – und das bedeutete in diesem Fall: rein akustisch.
Die Grundstruktur des Gebäudes besteht aus zwölf – frei miteinander verknüpfbaren – Modulen. Verwendete Materialien sind Beton, Stahl, eloxiertes Aluminium und mit Phosphorpartikeln versetzter Kunststoff. Lippok und Brandlhuber entschieden sich, den zwölf Modulen zwölf Musikstücke zuzuordnen und die Materialität in diverse Klangqualitäten zu übersetzen.