eventgrafik-2014



Helmut Lachenmann – GOT LOST

Öffentlicher Workshop

 

Helmut Lachenmann, für die Geschichte der Ferienkurse – ähnlich wie Brian Ferneyhough – einer der wichtigsten Protagonisten, wird 2014 als "Visiting Composer" für einige Tage und verschiedene Workshops zu seiner Musik in Darmstadt zu Gast sein. Der erste Workshop umkreist Lachenmanns 2008 in München uraufgeführten „Liederzyklus" GOT LOST mit der Sopranistin Yuko Kakuta und Yukiko Sugawara am Klavier. Im Fokus steht dabei Lachenmanns komplexe Stimmbehandlung in diesem wie in anderen seiner Werke. Zu GOT LOST notierte der Komponist: „Drei nur scheinbar inkompatible Texte, ihrer pathetischen, poetischen, profanen Diktion entkleidet, werden aus derselben Klangquelle, einer ,wie auch immer' singenden Sopranstimme, in ein intervallisch ständig sich wandelndes Klang-, Hall- und Bewegungsfeld geschickt: rufend, verspielt ,trällernd', ariosoid lamentierend: sie unterbrechen und durchsetzen einander und stecken so einen ihnen letztlich selbst fremden Raum ab, in welchem – wie in allen meinen Kompositionen – Musik in ,ausdrucks'-loser Heiterkeit – und so der diese drei Texte verbindenden transzendenten, gott-losen Botschaft des ,ridicolas' bewusst – über sich selbst nachdenkt."


Helmut Lachenmann 2006 in Darmstadt, Foto: Günther Jockel

Öffentlicher Workshop

 

Helmut Lachenmann, für die Geschichte der Ferienkurse – ähnlich wie Brian Ferneyhough – einer der wichtigsten Protagonisten, wird 2014 als "Visiting Composer" für einige Tage und verschiedene Workshops zu seiner Musik in Darmstadt zu Gast sein. Der erste Workshop umkreist Lachenmanns 2008 in München uraufgeführten „Liederzyklus" GOT LOST mit der Sopranistin Yuko Kakuta und Yukiko Sugawara am Klavier. Im Fokus steht dabei Lachenmanns komplexe Stimmbehandlung in diesem wie in anderen seiner Werke. Zu GOT LOST notierte der Komponist: „Drei nur scheinbar inkompatible Texte, ihrer pathetischen, poetischen, profanen Diktion entkleidet, werden aus derselben Klangquelle, einer ,wie auch immer' singenden Sopranstimme, in ein intervallisch ständig sich wandelndes Klang-, Hall- und Bewegungsfeld geschickt: rufend, verspielt ,trällernd', ariosoid lamentierend: sie unterbrechen und durchsetzen einander und stecken so einen ihnen letztlich selbst fremden Raum ab, in welchem – wie in allen meinen Kompositionen – Musik in ,ausdrucks'-loser Heiterkeit – und so der diese drei Texte verbindenden transzendenten, gott-losen Botschaft des ,ridicolas' bewusst – über sich selbst nachdenkt."

Helmut Lachenmann 2006 in Darmstadt, Foto: Günther Jockel