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Feiler, Dror (Komposition)

Geboren 1951 in Tel Aviv. Aufgewachsen in einem Kibbuz in Israel, übersiedelte er 1973 nach Schweden. Zunächst studierte dort er am Fylkingen Institut für Neue Musik, 1977/78 Musikwissenschaft an der Universität in Stockholm und von 1978 bis 1983 Komposition an der Musikakademie in Stockholm bei Gunnar Bucht, Sven-David Sandström und Brian Ferneyhough.

Dror Feiler gilt als einer von Schwedens führenden Komponisten und Improvisationsmusikern. Als Musiker und Komponist erhielt er Aufträge einiger der wichtigsten europäischen Orchester, Festivals und Ensembles, darunter das Stockholm New Music Festival, die Donaueschinger Musiktage, das Huddersfiled Contemporary Music Festival und Wien Modern.

Seit Mitte der 70er Jahre trat Feiler mit seinen eigenen Improvisationsgruppen Lokomotiv konkret und The too much too soon Orchestra und mit anderen Gruppen u.a. als Saxophon-Solist in zahl-reichen Ländern auf.


Er gründete verschiedene kulturpolitische Institutionen, u.a.: European Jews for a Just Peace, EJJP, JIPF - judar för israelisk-palestinsk fred, The Freedom Theatre und Tochnit Aleph.
Feiler ist Vizepräsident der Society of Swedish Composers und CEO des Schwedischen Musikinformationszentrums Svenskmusik.

 

Wenn er über seine Musik und Kunst spricht, zeigt er besonderes Engagement sich mit einer Musik zu befassen, die sich mit der Welt auseinandersetzt. Seit Ende der 70er Jahre komponierte er zahlreiche Werke für unterschiedlichste Besetzungen von Solostücken bis Orchesterwerken, von Elektronischer Musik bis Ballettmusiken. Viele der Werktitel geben eine Vorstellung seines besonderen politischen Engagements, darunter Werke wie Splitter (1978) für Kontrabassklarinette und zwei Tonbandgeräte, Brand (1979-1981) Improvisation für Orchester, Stalingrad (1981-1982) Improvisation für Solisten und Orchester, Barrikad (1981-1982) für verstärktes Klavier, Written in Salt (1982-1983) für zehn Schlagzeuger, Slå en röd kil i det vita blocket (Schlag einen Roten Keil in den Weißen Block) (1981-1984) für großes Orchester, Schlafbrand (1985) für Orgel und Schlagzeug (“Gewidmet allen Juden und Kommunisten, die während des Zweiten Weltkriegs ermordet wurden“), Låt miljonärerna gå nakna (Lasst die Millionäre nackt gehen) (1987) für vier elektrische Gitarren, zwei Drumsets und Tenorsaxofon sowie Ni är döda (Du bist tot) (1987) für zwei Posaunen, zwei elektrische Gitarren, zwei verstärkte Celli und Drumset.

 

Dror Feiler ist seit 1983 schwedischer Staatsbürger und lebt und arbeitet heute als Komponist, Musiker und Künstler in Stockholm, wo er mit seiner Frau Gunilla Sköld Feiler die Galerie TEGEN2 betreibt.

Geboren 1951 in Tel Aviv. Aufgewachsen in einem Kibbuz in Israel, übersiedelte er 1973 nach Schweden. Zunächst studierte dort er am Fylkingen Institut für Neue Musik, 1977/78 Musikwissenschaft an der Universität in Stockholm und von 1978 bis 1983 Komposition an der Musikakademie in Stockholm bei Gunnar Bucht, Sven-David Sandström und Brian Ferneyhough.

Dror Feiler gilt als einer von Schwedens führenden Komponisten und Improvisationsmusikern. Als Musiker und Komponist erhielt er Aufträge einiger der wichtigsten europäischen Orchester, Festivals und Ensembles, darunter das Stockholm New Music Festival, die Donaueschinger Musiktage, das Huddersfiled Contemporary Music Festival und Wien Modern.

Seit Mitte der 70er Jahre trat Feiler mit seinen eigenen Improvisationsgruppen Lokomotiv konkret und The too much too soon Orchestra und mit anderen Gruppen u.a. als Saxophon-Solist in zahl-reichen Ländern auf.