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Percussion Composition Workshop

Dozenten: Christian Dierstein und Hakon Stene
Workshop mit Auswahlverfahren (abgeschlossen)

Für Teilnehmer*innen der Darmstädter Ferienkurse 2016 im Fach Komposition

Maximale Teilnehmerzahl: 5-7

 

Ziel dieses “Call for Percussion Concepts” ist es, Komponisten und Musiker zum freien Experimentieren zusammen zu bringen, wo Entwicklungsprozesse, praktische Mitwirkung und der Austausch von Ideen und Erfahrungen im Vordergrund stehen. Weniger die Arbeit an einer fertigen Partitur als vielmehr die gemeinsame Entwicklung von Kompositions- und Arbeitskonzepten durch Experimentieren stehen im Vordergrund bei diesem Workshop.


Aus allen Einsendungen haben die Workshop-Tutoren – die Kompositionsdozent*innen Rebecca Saunders, Georges Aperghis, Marko Cicilliani, Simon Steen-Andersen sowie die Schlagzeugdozenten Håkon Stene und Christian Dierstein – fünf bis sieben Projekte ausgewählt. Die Komponist*innen werden insgesamt zehn Tage lang jeden Tag zwei Stunden mit kleinen Gruppen von Musikern der Schlagzeugklasse an den ausgewählten Projekten arbeiten. Dabei werden sie von den Tutoren unterstützt.
Proben und Aufführungen werden in denselben Räumen stattfinden.


Das erste Meeting in Darmstadt wird öffentlich sein und den Komponisten die Möglichkeit geben, ihre Ideen zu präsentieren und die Musiker kennenzulernen. Die späteren Arbeitstreffen werden in kleinen Gruppen abgehalten und sind nicht öffentlich  (Ein ausführlicher Probenplan wird bis Anfang Juli erstellt). Am Ende der Ferienkurse werden die Ergebnisse in einer öffentlichen Aufführung präsentiert.

 
In dem Workshop werden Projekte für 3 bis 5 Schlagzeuger und mit einer Dauer bis zu 8 Minuten realisiert. Vorschläge für Klang- oder kompositorische Ideen, besondere Setups usw. können theoretisch jeden klangproduzierenden Gegenstand nach Wahl des Komponisten verwenden, der im Rahmen des Percussion-Studios realisierbar ist. Wir möchten die Teilnehmer dazu auffordern, kleine Setups zu wählen, und möglichst – wenn unkonventionelle Instrumentierungen vorgesehen sind – eigene Instrumente und/oder elektronische Geräte mitzubringen. Projektideen konnten mit oder ohne jegliche Form von Notation eingereicht werden. Die teilnehmenden Komponist*innen werden die Aufführung gemeinsam mit den Musikern im Rahmen des Arbeitsprozesses entwickeln. Theatralische Aspekte können eingebunden werden.