Aufführungspraxis der Neuen Musik: "Fokus Darmstadt" an der Hochschule für Musik in Basel

Die Forschungsabteilung der Hochschule für Musik Basel unter der Leitung von Michael Kunkel hat ein umfangreiches Projekt initiiert, das vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) gefördert wird: „Fokus Darmstadt: Fallbeispiele zur Aufführungspraxis der Neuen Musik 1946-1990“. Das Vorhaben nimmt ein gewichtiges Desiderat in der bisherigen Forschung über die Darmstädter Ferienkurse in den Blick: Deren Bedeutung für die Geschichte der Komposition ist bekannt. Bisher kaum wahrgenommen wurde dagegen, dass die Ferienkurse für die Aufführungspraxis Neuer Musik eine gleichwertige Bedeutung haben; und noch weniger, welch hohen Stellenwert einzelne Interpretinnen und Interpreten für die Entstehung bestimmter Werke hatten. Das Internationale Musikinstitut Darmstadt besitzt dazu umfangreiche Quellen, die nun in zwei Promotionsprojekten wissenschaftlich und musikpraktisch ausgewertet werden. Die an Fallbeispielen orientierten Arbeiten von Anne-May Krüger (Musik über Stimmen: Zur Rolle von Sängerpersönlichkeiten für die Entwicklung neuer Vokalmusik) und Michel Roth (Die Organisation des Spiels. Spielbasierte und kreative Interaktionen zwischen Interpretation und Komposition) entstehen ab Januar 2013 als Kooperationsprojekt der Forschungsabteilung der Hochschule für Musik Basel und des Musikwissenschaftlichen Seminars der Universität Basel. Erste Zwischenergebnisse werden im Rahmen der Internationalen Ferienkurse 2014 in Darmstadt präsentiert.

Weitere Informationen sind den Seiten der Hochschue für Musik Basel zu entnehmen.


Gertie Charlent, Marie Thérèse Cahn, William Pearson bei einer Aufführung von György Ligetis Aventures & Nouvelles Aventures 1966. (Foto: Pit Ludwig/IMD)

"Fokus Darmstadt" (HfM Basel)

Die Forschungsabteilung der Hochschule für Musik Basel unter der Leitung von Michael Kunkel hat ein umfangreiches Projekt initiiert, das vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) gefördert wird: „Fokus Darmstadt: Fallbeispiele zur Aufführungspraxis der Neuen Musik 1946-1990“. Das Vorhaben nimmt ein gewichtiges Desiderat in der bisherigen Forschung über die Darmstädter Ferienkurse in den Blick: Deren Bedeutung für die Geschichte der Komposition ist bekannt. Bisher kaum wahrgenommen wurde dagegen, dass die Ferienkurse für die Aufführungspraxis Neuer Musik eine gleichwertige Bedeutung haben; und noch weniger, welch hohen Stellenwert einzelne Interpretinnen und Interpreten für die Entstehung bestimmter Werke hatten. Das Internationale Musikinstitut Darmstadt besitzt dazu umfangreiche Quellen, die nun in zwei Promotionsprojekten wissenschaftlich und musikpraktisch ausgewertet werden. Die an Fallbeispielen orientierten Arbeiten von Anne-May Krüger (Musik über Stimmen: Zur Rolle von Sängerpersönlichkeiten für die Entwicklung neuer Vokalmusik) und Michel Roth (Die Organisation des Spiels. Spielbasierte und kreative Interaktionen zwischen Interpretation und Komposition) entstehen ab Januar 2013 als Kooperationsprojekt der Forschungsabteilung der Hochschule für Musik Basel und des Musikwissenschaftlichen Seminars der Universität Basel. Erste Zwischenergebnisse werden im Rahmen der Internationalen Ferienkurse 2014 in Darmstadt präsentiert.

Weitere Informationen sind den Seiten der Hochschue für Musik Basel zu entnehmen.