Musikgespräch am 22. März 2017: NACHHALL

Gast: Christian Gropper

Termin: 22. März 2017, 20:00 Uhr

Ort: Rex-Kino „Broadway“, Grafenstraße 18-20, 64283 Darmstadt

Eintritt frei

 

 

NACHHALL – das Oral-History-Projekt des Internationalen Musikinstituts Darmstadt

In Darmstadt wird Musikgeschichte geschrieben – und das seit 1946. Ein Jahr nach Kriegsende gründete der damalige Kulturreferent der Stadt, Wolfgang Steinecke, mit tat­kräftiger Unterstützung des damaligen Oberbürgermeisters Ludwig Metzger, die „Ferien­kurse für internationale Neue Musik“, wie die Darmstädter Ferienkurse in ihren Anfangs­jahren noch hießen. Spätestens seit Beginn der 1950er Jahre, als eine junge Komponis­ten-Generation um Karlheinz Stockhausen, Luigi Nono, Pierre Boulez oder Bruno Mader­na immer größeren Einfluss gewann, wurde Darmstadt zum internationalen Zentrum der musikalischen Avantgarde. Blickt man heute zurück, erscheint uns diese Zeit fast my­thisch – aber wie war es wirklich abseits der Musikgeschichtsbücher? Im Auftrag des Inter­nationalen Musikinstituts Darmstadt (IMD) haben sich seit 2010 der Dokumentarfilmer Christian Gropper, der Musikwissenschaftler und -journalist Michael Rebhahn sowie der Fo­tograf Lukas Einsele auf Spurensuche begeben. Sie haben wichtige, noch lebende Protagonist*innen der frühen Kursjahre be­sucht und sie zu ihrer ganz persönlichen Ferienkurs-Geschichte befragt – ein faszinieren­der Rückblick in eine vergangene Zeit. Aus den vielen Stunden Filmmaterial, das sich das Trio Gropper-Rebhahn-Einsele über die Jahre erschlossen hat, hat Christian Gropper nun einen knapp 40-minütigen Film geschnitten.

 

Beim 25. Darmstädter Musikgespräch, dem ersten des Jahres 2017, wird „Nachhall“, so der Titel des Films, nun zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Dafür lässt sich na­türlich kein besserer Ort denken als das Programm-Kino Rex. Christian Gropper wird nach der Premiere des Films – der mit großzügiger Unterstützung der Merck’schen Gesellschaft für Kunst und Wissenschaft sowie der Strecker-Stiftung in Mainz produziert werden konnte – im Gespräch mit Wolfram Knauer, Cord Meijering und Thomas Schäfer über seine Arbeit berichten.


Gast: Christian Gropper

Termin: 22. März 2017, 20:00 Uhr

Ort: Rex-Kino „Broadway“, Grafenstraße 18-20, 64283 Darmstadt

Eintritt frei

 

 

NACHHALL – das Oral-History-Projekt des Internationalen Musikinstituts Darmstadt

In Darmstadt wird Musikgeschichte geschrieben – und das seit 1946. Ein Jahr nach Kriegsende gründete der damalige Kulturreferent der Stadt, Wolfgang Steinecke, mit tat­kräftiger Unterstützung des damaligen Oberbürgermeisters Ludwig Metzger, die „Ferien­kurse für internationale Neue Musik“, wie die Darmstädter Ferienkurse in ihren Anfangs­jahren noch hießen. Spätestens seit Beginn der 1950er Jahre, als eine junge Komponis­ten-Generation um Karlheinz Stockhausen, Luigi Nono, Pierre Boulez oder Bruno Mader­na immer größeren Einfluss gewann, wurde Darmstadt zum internationalen Zentrum der musikalischen Avantgarde. Blickt man heute zurück, erscheint uns diese Zeit fast my­thisch – aber wie war es wirklich abseits der Musikgeschichtsbücher? Im Auftrag des Inter­nationalen Musikinstituts Darmstadt (IMD) haben sich seit 2010 der Dokumentarfilmer Christian Gropper, der Musikwissenschaftler und -journalist Michael Rebhahn sowie der Fo­tograf Lukas Einsele auf Spurensuche begeben. Sie haben wichtige, noch lebende Protagonist*innen der frühen Kursjahre be­sucht und sie zu ihrer ganz persönlichen Ferienkurs-Geschichte befragt – ein faszinieren­der Rückblick in eine vergangene Zeit. Aus den vielen Stunden Filmmaterial, das sich das Trio Gropper-Rebhahn-Einsele über die Jahre erschlossen hat, hat Christian Gropper nun einen knapp 40-minütigen Film geschnitten.

 

Beim 25. Darmstädter Musikgespräch, dem ersten des Jahres 2017, wird „Nachhall“, so der Titel des Films, nun zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Dafür lässt sich na­türlich kein besserer Ort denken als das Programm-Kino Rex. Christian Gropper wird nach der Premiere des Films – der mit großzügiger Unterstützung der Merck’schen Gesellschaft für Kunst und Wissenschaft sowie der Strecker-Stiftung in Mainz produziert werden konnte – im Gespräch mit Wolfram Knauer, Cord Meijering und Thomas Schäfer über seine Arbeit berichten.