Ausstellung über Luigi Nono bei den Darmstädter Ferienkursen

„in Darmstadt geboren!“

Luigi Nono bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik

 

Die Stadt Darmstadt und ihre Internationalen Ferienkurse für Neue Musik waren für Luigi Nonos (1924 – 1990) künstlerische Entwicklung und Karriere von wegweisender Bedeutung. Von 1950 bis 1960 besuchte Nono die Ferienkurse jedes Jahr. Hier lernte er die Musik der Wiener Schule kennen, hier schärfte er im Austausch mit Karlheinz Stockhausen, Pierre Boulez, Bruno Maderna, Theodor W. Adorno und vielen anderen seine musikalischen Anschauungen, hier unterrichtete er selbst zum ersten Mal Komposition und stellte sich mit Vorträgen und Uraufführungen seiner Werke einem internationalen Publikum. Er sei „in Darmstadt geboren!“, schrieb er selbst einmal dazu.

 

Anlässlich der Aufführungen von Luigi Nonos Prometeo durch das Staatstheater Darmstadt (9., 10., 17. und 19. Juli 2015 in der Böllenfalltorhalle) lädt eine Ausstellung im Foyer des Staatstheaters ab dem 19. Juni 2015 dazu ein, sich dem venezianischen Komponisten anhand vielfältiger Zeitdokumente aus dem Archiv des Internationalen Musikinstituts Darmstadt zu nähern: Telegramme, Briefwechsel, Fotos und Tonaufnahmen lassen die weitreichende Ausstrahlung von Nonos Darmstadt-Erfahrungen auf sein späteres Schaffen deutlich werden.

 

Ort: Foyer des Staatstheaters Darmstadt (Großes Haus)

Eröffnung: 19. Juni 2015 um 18:00 Uhr
Die Ausstellung ist an Vorstellungstagen ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet.

 


Eine Ausstellung des Internationalen Musikinstituts Darmstadt (IMD) in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Darmstadt

Realisiert mit freundlicher Unterstützung der Freunde und Förderer des Internationalen Musikinstituts Darmstadt e. V. und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst

Gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain

 

Ausstellungskonzept:

Sylvia Freydank & Nina Jozefowicz (Auswahl, Texte)

Jule Bierlein & Céline Scherer (Design)

 

Wir danken:

Fondazione Archivio Luigi Nono ONLUS, Jazzinstitut Darmstadt, Institut Mathildenhöhe, Institut für zeitgenössische Musik (IzM) an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Stadtarchiv Darmstadt


„in Darmstadt geboren!“

Luigi Nono bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik

 

Die Stadt Darmstadt und ihre Internationalen Ferienkurse für Neue Musik waren für Luigi Nonos (1924 – 1990) künstlerische Entwicklung und Karriere von wegweisender Bedeutung. Von 1950 bis 1960 besuchte Nono die Ferienkurse jedes Jahr. Hier lernte er die Musik der Wiener Schule kennen, hier schärfte er im Austausch mit Karlheinz Stockhausen, Pierre Boulez, Bruno Maderna, Theodor W. Adorno und vielen anderen seine musikalischen Anschauungen, hier unterrichtete er selbst zum ersten Mal Komposition und stellte sich mit Vorträgen und Uraufführungen seiner Werke einem internationalen Publikum. Er sei „in Darmstadt geboren!“, schrieb er selbst einmal dazu.

 

Anlässlich der Aufführungen von Luigi Nonos Prometeo durch das Staatstheater Darmstadt (9., 10., 17. und 19. Juli 2015 in der Böllenfalltorhalle) lädt eine Ausstellung im Foyer des Staatstheaters ab dem 19. Juni 2015 dazu ein, sich dem venezianischen Komponisten anhand vielfältiger Zeitdokumente aus dem Archiv des Internationalen Musikinstituts Darmstadt zu nähern: Telegramme, Briefwechsel, Fotos und Tonaufnahmen lassen die weitreichende Ausstrahlung von Nonos Darmstadt-Erfahrungen auf sein späteres Schaffen deutlich werden.

 

Ort: Foyer des Staatstheaters Darmstadt (Großes Haus)

Eröffnung: 19. Juni 2015 um 18:00 Uhr
Die Ausstellung ist an Vorstellungstagen ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet.

 


Eine Ausstellung des Internationalen Musikinstituts Darmstadt (IMD) in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Darmstadt

Realisiert mit freundlicher Unterstützung der Freunde und Förderer des Internationalen Musikinstituts Darmstadt e. V. und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst

Gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain

 

Ausstellungskonzept:

Sylvia Freydank & Nina Jozefowicz (Auswahl, Texte)

Jule Bierlein & Céline Scherer (Design)

 

Wir danken:

Fondazione Archivio Luigi Nono ONLUS, Jazzinstitut Darmstadt, Institut Mathildenhöhe, Institut für zeitgenössische Musik (IzM) an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Stadtarchiv Darmstadt