22.10.2013

Teil 45: Konrad Boehmer in Darmstadt

Eine Sendung von Michael Rebhahn


An keines der Darmstädter „Dogmen“ habe er sich jemals gehalten, sagt der 1941 geborene Komponist Konrad Boehmer. Als Achtzehnjähriger hatte er 1959 die Ferienkurse zum ersten Mal besucht und wurde Zeuge der ästhetischen (und persönlichen) Grabenkämpfe zwischen den Wortführern jener Zeit – allen voran Karlheinz Stockhausen und Luigi Nono: Boehmer war ebenso beeindruckt wie befremdet (und auch ein wenig amüsiert). Heute blickt er aus der Warte des gelassenen Zeitzeugen auf die Ära der angeblichen „Darmstädter Schule“ zurück und nimmt in seiner pointierten Kritik kein Blatt vor den Mund.

Eine Sendung von Michael Rebhahn