10.12.2013

Teil 51: Mathias Spahlinger in Darmstadt

Eine Sendung von Christoph Reimann


Als junger Mann war der gebürtige Frankfurter Mathias Spahlinger (* 1944), der u.a. von 1965 bis 1968 an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt Komposition und Klavier studierte, nie ein offizieller Teilnehmer der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik. Zu den Jahrgängen 1986 und 1988 wurde er schließlich von der Kursleitung amtlich bestellt – als Referent und Diskutant. Und sofort machte Spahlinger, noch Kompositionsprofessor in Karlsruhe (ab 1990 dann in Freiburg), klar, dass für ihn die Neue Musik mehr sei als „harmonische Soße“ und er sich vollends „gegen die postmoderne mode“ (so sein Vortragstitel von 1988) stelle. Seither agierte Spahlinger immer mal wieder in Darmstadt. Zuletzt 2012, wo seine Komposition „doppelt bejaht“, die die Produktionsbedingungen von Musik kritisch hinterfragt,  mit dem Berliner Splitter Orchester neu interpretiert wurde.

Eine Sendung von Christoph Reimann