22.05.2014

Teil 69: Nicolaus A. Huber in Darmstadt

Eine Sendung von Rainer Nonnenmann


Seine Ferienkurs-Besuche ab 1966 bezeichnet Nicolaus A. Huber (*1939) noch heute als etwas „Unverzichtbares“ in seinem Leben. Geradezu als „umwerfend“ erlebte er im Sommer 1967 Stockhausens Kompositionskurs „Ensemble“; im Herbst ging er dann nach Venedig zu Luigi Nono. Der Lehrer hatte indes schon mit Darmstadt gebrochen und beschimpfte Huber nun als „deutschen Ersatzmann“ stellvertretend für alles, was ihn an den Ferienkursen störte. Doch Huber besuchte bis 1970, als er den Kranichsteiner Musikpreis erhielt, regelmäßig Darmstadt, wo mehrere seiner Werke uraufgeführt wurden, etwa „Traummechanik“, „Parusie“ und das skandalöse „Harakiri“. Als Referent sprach Huber hier allerdings nur ein einziges Mal: 1988 über „Rhythmuskomposition“.

22.05.2014

Teil 69: Nicolaus A. Huber in Darmstadt

Eine Sendung von Rainer Nonnenmann