IEM Graz: Komposition von Rauminstrumenten

Workshop mit begrenzter Teilnehmerzahl

 

Kompositionsprozesse schließen heute oft die Erfindung und Gestaltung von Musikinstrumenten ein. In diesem Workshop geht es um Instrumentenbau und Interaktionsdesign unter Verwendung aktueller Motion-Tracking-Technologie. Im Mittelpunkt steht die Erschließung musikalischer Ausdrucksmöglichkeiten durch die Komposition quasi-taktiler Beziehungen zwischen körperlicher Bewegung und Klang.

 

 


Die Ausdehnung des Kompositionsprozesses in den Bereich der Erfindung und Gestaltung von Musikinstrumenten findet immer weitere Verbreitung. Im Kontext dieser Entwicklung werden wir uns im Rahmen des Workshops sowohl theoretisch wie praktisch mit Instrumentenbau und Interaktionsdesign auf der Basis aktueller Motion-Tracking-Technologie beschäftigen. Dieser Ansatz eröffnet neue Möglichkeiten musikalischen Ausdrucks durch die Komposition feinster Details der Beziehung zwischen körperlicher Bewegung und Klang. Das Spektrum der Möglichkeiten reicht von neuen Formen von generativer Musik (Embodied Generative Music [1]) oder Live-Elektronik (Motion-Enabled Live Electronics [2]) bis zu Klangskulpturen, die von Publikum selbst gespielt werden (Random Access Lattice [3]). Der Workshop richtet sich an KomponistInnen, ChoreographInnen, MusikerInnen und TänzerInnen und wird diese mit den Möglichkeiten von hochauflösendem Motion-Tracking zur kompositorischen Erschließung eines quasi-taktilen Bewegungs/Klang-Verhältnisses vertraut machen. Unter Verwendung eines Toolkits für die Klangsythesesoftware SuperCollider [4] werden die TeilnehmerInnen Rauminstrumente komponieren und explorieren können. Für AnwenderInnen anderer Software können die Bewegungsdaten via Open Sound Control [5] in Echtzeit zur Verfügung gestellt werden. Im Workshop wird auch Zeit für das Experimentieren mit komponierten Instrumenten für performative, installative oder Studioanwendungen zur Verfügung stehen. Verbindungen zu anderen künstlerischen Praktiken wie Tanz oder Medienkunst sind willkommen. Möglichkeiten zur Aufnahme von Audio-, Video- und Trackingdaten werden zur Verfügung stehen, um den TeilnehmerInnen eine Weiterarbeit mit ihren im Workshop erzielten Ergebnissen zu ermöglichen.

Dozenten

Gerhard Eckel

David Pirrò

 

Maximal 8 TeilnehmerInnen, ausgerüstet mit Kopfhörer und Laptop mit installierter OSC-fähiger Software (z.B. Max, Pd, SuperCollider, etc.). Der Laptop muss mit USB und Ethernet ausgestattet sein.

 

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4 August, 10:00 – 12:30

6 August, 10:00 – 12:30

7 August, 14:00 – 17:00

8 August, 14:00 – 17:00

Workshop mit begrenzter Teilnehmerzahl

 

Kompositionsprozesse schließen heute oft die Erfindung und Gestaltung von Musikinstrumenten ein. In diesem Workshop geht es um Instrumentenbau und Interaktionsdesign unter Verwendung aktueller Motion-Tracking-Technologie. Im Mittelpunkt steht die Erschließung musikalischer Ausdrucksmöglichkeiten durch die Komposition quasi-taktiler Beziehungen zwischen körperlicher Bewegung und Klang.