Reese, Kirsten (Komposition)

Geboren 1968 in Kiel. Kirsten Resse wuchs im Rheinland, in Hongkong und den Philippinen auf, studierte Flöte, elektronische Musik und Komposition in Berlin und zwischen 1992 und 1993 auch in New York City. Sie war als Flötistin, Autorin und Kuratorin im Bereich der zeitgenössischen Musik und der Klangkunst tätig.
Eine hervorgehobene Rolle bei ihren Werken für elektronische Medien und Instrumente wie intermedialen Installationen spielen raum- und wahrnehmungsbezogene sowie performative und narrative Aspekte. Viele Arbeiten fokussieren sich auf ,found sound‘ und thematisieren Aspekte dokumentarischen Komponierens. Reeses Interesse für Mediengeschichte, für die Spezifität und Aura von medialen Instrumenten spiegelt sich in the lightest words had the weight of oracles (2014) für Fairlight Synthesizer und E-Gitarre und Atmende Kugel (2017) für sechs Stimmen und Hermann Scherchens rotierende Lautsprecherkugel.


Einen weiteren Schwerpunkt bilden Kompositionen, Installationen und Audiowalks für Landschaften und den urbanen Außenraum, z.B. no voice audible but that of the sea on the far side (2013), Installation in einem schalldämpfenden Zylinder im Aarhuser Hafen und KlangBallon (2010) für Instrumente, mobile Lautsprecher, Sensordaten und drei Trompeter im Heißluftballon. Kirsten Reeses Arbeiten wurden international in Ausstellungen, Konzerten und Festivals aufgeführt, u.a. bei Wien Modern (2017), Heroines Of Sound (2015), Kunstfest Weimar (2015), den Donaueschinger Musiktagen (2013/2006) und den Wittener Tagen für neue Kammermusik (2011).
Seit 2005 unterrichtet sie elektroakustische Komposition an der Universität der Künste Berlin.

Kirsten Reese, Foto: Edgar Hartung
Website Kirsten Reese

Geboren 1968 in Kiel. Kirsten Resse wuchs im Rheinland, in Hongkong und den Philippinen auf, studierte Flöte, elektronische Musik und Komposition in Berlin und zwischen 1992 und 1993 auch in New York City. Sie war als Flötistin, Autorin und Kuratorin im Bereich der zeitgenössischen Musik und der Klangkunst tätig.
Eine hervorgehobene Rolle bei ihren Werken für elektronische Medien und Instrumente wie intermedialen Installationen spielen raum- und wahrnehmungsbezogene sowie performative und narrative Aspekte. Viele Arbeiten fokussieren sich auf ,found sound‘ und thematisieren Aspekte dokumentarischen Komponierens. Reeses Interesse für Mediengeschichte, für die Spezifität und Aura von medialen Instrumenten spiegelt sich in the lightest words had the weight of oracles (2014) für Fairlight Synthesizer und E-Gitarre und Atmende Kugel (2017) für sechs Stimmen und Hermann Scherchens rotierende Lautsprecherkugel.

Kirsten Reese, Foto: Edgar Hartung
Website Kirsten Reese