Jennings, Graeme (Violine)

Geboren 1968 in Australien. Der Violinist und Bratschist war Mitglied des Arditti Quartetts (1994-2005) und tourte bereits weit durch die Welt. Er veröffentlichte mehr als 80 Aufnahmen, gab über 300 Konzerte und erhielt eine Vielzahl an Auszeichnungen, u.a. den Siemens von Siemens Musikpreis (mit dem Arditti Quartett 1999) und zwei Gramophone Awards. Aktiv als Solo- und Kammermusiker, Ensembleleiter und Dirigent, reicht sein Repertoire von Bach bis Boulez und darüber hinaus. Jennings ist sowohl Mitglied des australischen Ensemble Elision als auch der San Francisco Contemporary Music Players, dem Lunaire Collective und dem Kurilpa String Quartet. Er trat zudem als Gastkonzertmeister des Adelaide, Melbourne and West Australian Symphony Orchestras und der Sydney Symphony auf. 


2011 war er Gründungsmitglied des Australian World Orchestras und konzertierte als Gast mit dem Australian String Quartet, dem Kreutzer Quartet, dem New Zealand String Quartet und dem del Sol Quartet. Seine Aufnahme von Brian Ferneyhoughs „Terrain" mit dem Elision-Ensemble wurde bei dem Label Kairos veröffentlicht. Ebenfalls dort erhältlich ist seine Aufnahme von Luigi Nonos „Hay Que Caminos (Sognando)" mit Irvine Arditti.
Nach Lehrtätigkeiten am Mills College, UC Berkeley und an der Stanford University wurde er 2009 zum Senior Lecturer im Fach Violine und Viola an der Griffith University am Konservatorium Queensland ernannt.


Graeme Jennings war 2012 erstmals Dozent der bei den Darmstädter Ferienkursen. Sein Interesse gilt vorrangig der Zusammenarbeit mit Violonisten und Bratschisten, aber auch anderen Instrumentallisten und Komponisten zu Aspekten der zeitgenössischen Spielweise von Streichinstrumenten, der Ausarbeitung von Spieltechnik und zur Erweiterung/ Steigerung von Rhythmus, Notation, Interpretation, Ensemblespiel und freier Improvisation.

Geboren 1968 in Australien. Der Violinist und Bratschist war Mitglied des Arditti Quartetts (1994-2005) und tourte bereits weit durch die Welt. Er veröffentlichte mehr als 80 Aufnahmen, gab über 300 Konzerte und erhielt eine Vielzahl an Auszeichnungen, u.a. den Siemens von Siemens Musikpreis (mit dem Arditti Quartett 1999) und zwei Gramophone Awards. Aktiv als Solo- und Kammermusiker, Ensembleleiter und Dirigent, reicht sein Repertoire von Bach bis Boulez und darüber hinaus. Jennings ist sowohl Mitglied des australischen Ensemble Elision als auch der San Francisco Contemporary Music Players, dem Lunaire Collective und dem Kurilpa String Quartet. Er trat zudem als Gastkonzertmeister des Adelaide, Melbourne and West Australian Symphony Orchestras und der Sydney Symphony auf.