Poore, Melvyn (Brass Academy - Tuba)

Geboren 1951. Poore lernte seit dem vierten Lebensjahr Euphonium, später Klavier und mit zwölf Jahren entschied er sich für die Tuba. Er studierte von 1971 bis 1975 an der University of Birmingham. Anschließend war er in dort als musikalischer Leiter des Arts Lab tätig, wo er Konzerte und Workshops organisierte. Von 1979 bis 1986 war er als Komponist und in Gruppen wie dem Cambrian Brass Quintet, Barry Guys London Jazz Composers Orchestra, Georg Gräwes Grubenklangorchester, Wolfgang Fuchs’ King Übü Orchestrü, Radu Malfattis Ohrkiste, der Contraband und dem English Tuba Consort tätig. Mit Pinguin Moschner, Larry Fishkind und Paul Rutherford gründete er 1981 das „European Tuba Quartet“, das (mit Carl Ludwig Hübsch) bis heute besteht.


Seit 1989, zunächst als Forschungsassistent am Salford College of Technology, beschäftigt er sich mit elektroakustischen Möglichkeiten der Tuba. 1992 bis 1994 arbeitete er als Gastkünstler im Institut für Musik und Akustik des Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe, wo er an neuen Möglichkeiten der Klangbearbeitung in Echtzeit arbeitete ('METAinstrument'). Zwischen 1993 und 1995 war er Gastprofessor für elektroakustische Musik am Royal College of Music in London.
Erste Experimente im "Arts Lab" mit Tonbändern und Elektronik führen Poore zu einer neuen Leidenschaft: der experimentellen Interaktion von akustischen Instrumenten und Technik, die nun gleichberechtigt neben rein akustischen Experimenten mit den Klangmöglichkeiten der Tuba stehen.
Seine Erfahrungen gibt Poore als Interpret, Komponist und auch als Dozent weiter:  Seit 1995 ist er festes Mitglied des Ensemble Musikfabrik und in dieser Funktion unter anderem auch in der pädagogischen Arbeit aktiv und maßgeblich mitgestaltend.


Wie weit man mit diesem scheinbar unbeweglichen Instrument gehen kann, das aber klärte sich für Melvyn Poore erst während seines Studiums. Seine Erfahrungen als "music director" des "Birmingham Arts Laboratory" verstärkten die Einsicht, dass es ein Tuba-Leben auch jenseits des Orchesteralltags geben muss. "Schon als Student habe ich am liebsten Stücke gespielt, die gar nicht für die Tuba geschrieben waren."


Melvyn Poore ist als Dozent für Tuba im Rahmen der „Brass Academy", die von Marco Blaauw geleitet wird, bei den Ferienkursen zu Gast.

Geboren 1951. Poore lernte seit dem vierten Lebensjahr Euphonium, später Klavier und mit zwölf Jahren entschied er sich für die Tuba. Er studierte von 1971 bis 1975 an der University of Birmingham. Anschließend war er in dort als musikalischer Leiter des Arts Lab tätig, wo er Konzerte und Workshops organisierte. Von 1979 bis 1986 war er als Komponist und in Gruppen wie dem Cambrian Brass Quintet, Barry Guys London Jazz Composers Orchestra, Georg Gräwes Grubenklangorchester, Wolfgang Fuchs’ King Übü Orchestrü, Radu Malfattis Ohrkiste, der Contraband und dem English Tuba Consort tätig. Mit Pinguin Moschner, Larry Fishkind und Paul Rutherford gründete er 1981 das „European Tuba Quartet“, das (mit Carl Ludwig Hübsch) bis heute besteht.

Website Melvyn Poore