eventgrafik-2016


Freitag, 5. August 2016 | 16:00 | Georg-Büchner-Schule (Aula)

Beat Furrer: SCAN

SCAN. Ein interaktives Kompositions- und Improvisationsprojekt mit Musik von Beat Furrer

 

Beat Furrer: presto (1997)
Beat Furrer: linea dell'orizzonte (2012)

IEMA
Uli Fussenegger Konzept und Leitung

 

 

SCAN ist ein interaktives Kompositions- und Improvisationsprojekt, das integrativ Musiker*innen in einen neuen Modus des musikalischen Gestaltens und Interagierens einbindet und sie ihre Rolle des Performers neu interpretieren lässt. Ausgehend von Beat Furrers Werken Presto con fuoco und Linea dell'orizzonte, die im Verlauf der Performance auch in ihrer originalen Gestalt erklingen, werden horizontale und vertikale Schichten der beiden Werke isoliert, uminstrumentiert, musikalisch neu gedeutet. Aus und mit diesem neu gewonnenen Material wird rekomponiert, improvisiert, elektronisch sowie akustisch. Eine Rekontextualisierung und Neustrukturierung bereits bestehenden Materials, ebenso eine ,Individualisierung‘ musikalischer Prozesse, die üblicherweise bei einem vergleichbaren Komplexitätsgrad kaum realisierbar ist, wird mit den Teilnehmer*innen in einem Zeitraum von einer Woche in Darmstadt erarbeitet.

 

SCAN gehen einige von Uli Fussenegger initiierte Projekte voraus (Black Friday, Scelsi revisited), die alle auf ihre spezielle Weise Wege suchen, komponierte Musik mit den Mitteln von Improvisation, Elektronik, Zerstückelung und Neuzusammensetzung in ein anderes, unbekanntes Licht zu rücken, eine zeitgemäße Art der Durchdringung musikalischen Materials, quasi eine unkalkulierbare Reise ins Innere der Klänge.

 

SCAN ist ein interaktives Kompositions- und Improvisationsprojekt, das integrativ Musiker*innen in einen neuen Modus des musikalischen Gestaltens und Interagierens einbindet und sie ihre Rolle des Performers neu interpretieren lässt. Ausgehend von Beat Furrers Werken Presto con fuoco und Linea dell'orizzonte, die im Verlauf der Performance auch in ihrer originalen Gestalt erklingen, werden horizontale und vertikale Schichten der beiden Werke isoliert, uminstrumentiert, musikalisch neu gedeutet. Aus und mit diesem neu gewonnenen Material wird rekomponiert, improvisiert, elektronisch sowie akustisch. Eine Rekontextualisierung und Neustrukturierung bereits bestehenden Materials, ebenso eine ,Individualisierung‘ musikalischer Prozesse, die üblicherweise bei einem vergleichbaren Komplexitätsgrad kaum realisierbar ist, wird mit den Teilnehmer*innen in einem Zeitraum von einer Woche in Darmstadt erarbeitet.

SCAN gehen einige von Uli Fussenegger initiierte Projekte voraus (Black Friday, Scelsi revisited), die alle auf ihre spezielle Weise Wege suchen, komponierte Musik mit den Mitteln von Improvisation, Elektronik, Zerstückelung und Neuzusammensetzung in ein anderes, unbekanntes Licht zu rücken, eine zeitgemäße Art der Durchdringung musikalischen Materials, quasi eine unkalkulierbare Reise ins Innere der Klänge.