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THREE
Auftragsarbeiten der drei Kranichsteiner Musikpreisträger*innen Sara Glojnarić, Martin A. Hirsti-Kvam und Oliver Thurley für das Berliner Ensemble Adapter
KONZERT UND LIVESTREAM

Fr 06. August 2021, 19:30
Centralstation

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Oliver Thurley: augury (2021), Uraufführung / Auftrag der Darmstädter Ferienkurse
Sara Glojnarić: This Champagne Is Burned (2021), Uraufführung / Auftrag der Darmstädter Ferienkurse
Martin A. Hirsti-Kvam: Through imaginary landscapes (2021), Uraufführung / Auftrag der Darmstädter Ferienkurse und The Norwegian Composer’s Fund

Ensemble Adapter:
Kristjana Helgadóttir (Flöte)
Ingólfur Vilhjálmsson (Klarinette)
Gunnhildur Einarsdóttir (Harfe)
Matthias Engler (Percussion)

Gäste:
Ane Marthe Sørlien Holen (Percussion)
Jennifer Torrence (Percussion)

Das hatte es schon länger nicht gegeben: Bei den Darmstädter Ferienkursen 2018 entschied sich die Jury, den Kranichsteiner Musikpreis nicht an eine Preisträgerin oder einen Preisträger zu verleihen, sondern zeichnete gleich drei Komponist*innen aus, so überzeugend fand sie die Arbeit der Drei. Traditionell werden die Kranichsteiner Musikpreisträger*innen bei den darauffolgenden Ferienkursen noch einmal im Konzert präsentiert: Sara Glojnarić, Martin A. Hirsti-Kvam und Oliver Thurley kreieren dafür neue Werke für das Berliner Ensemble Adapter. Die in Stuttgart lebende und oft multimedial arbeitende Komponistin Sara Glojnarić entschied sich für eine Videoarbeit. Der Brite Oliver Thurley beschreibt seine Musik als ruhig und beunruhigend zugleich (“quiet and disquieting”). Dass er in jüngster Zeit über Fragilität in der Musik geforscht und publiziert hat, wird man auch seinem Quartett für Ensemble Adapter anhören. Martin A. Hirsti-Kvam aus Norwegen erweitert die Adapter-Besetzung um zwei weitere Performerinnen. Eine von ihnen fungiert als eine Art Hör-Avatar für das Publikum, welches die Musik mittels Kopfhörern aus ständig wechselnden Hörperspektiven wahrnimmt: ein irritierendes Spiel zwischen Livemusik und virtuellen, vorproduzierten Klängen, die aus anderen Räumen zu uns dringen.

Gefördert durch die Pro Musica Viva – Maria Strecker-Daelen-Stiftung

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© ️Rut Sigurdarsdottir