de en

Chaya Czernowin
Dozentin Komposition

Geboren 1957 in Israel. Nach ihrem Studium in Israel setzte sie ihre Ausbildung mit 25 in Deutschland mit einem DAAD-Stipendium sowie in den USA fort. Es folgten Einladungen nach Tokyo (Asahi Shimbun Fellowship und American NEA grant), nochmals Deutschland (Stipendium der Akademie Schloss Solitude) und nach Wien. Ihre Musik wurde weltweit von einigen der besten Orchestern und Performer*innen der Neuen Musik aufgeführt. Sie war Professorin an der University of California, die erste weibliche Kompositions-Professorin an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (2006-2009) und an der Harvard University (seit 2009), wo sie die Walter Bigelow Rosen-Professur für Musik innehält.

Zu Czernowin’s Werk zählen Kammer- und Orchestermusik, mit und ohne Elektronik, sowie vier große Stücke für die Bühne: Pnima… Ins Innere (Münchener Biennale, 2000), Zaïde / Adama (Salzburger Festspiele, 2006), Infinite Now (Opera Vlaanderen in Gent, 2017) und Heart Chamber (Deutsche Oper Berlin, 2019).

Sie erhielt u.a. den Kranichsteiner Musikpreis der Darmstädter Ferienkurse (1992), einen Komponist*innen-Preis der Siemens Stiftung (2003) und der Rockefeller Foundation (2004), eine Nominierung als Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin (2008), den Fromm Foundation Award (2009), ein Stipendium der Guggenheim Foundation (2011) und den Heidelberger Künstlerinnenpreis (2016). 2017 wurde Czernowin als Mitglied der Akademie der Künste Berlin ausgewählt.

Website Chaya Czernowin

Seite drucken
© ️Irina Rozowsky