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Ryoko Akama
Komponistin / Performerin

Ryoko Akama ist eine japanisch-koreanische Künstlerin, die installativ, performativ und kompositorisch arbeitet und in Huddersfield/GB lebt. In ihren Werken formt sie alltägliche Werkzeuge und Abfälle mit unsichtbarer Energie wie Wärme, Magnetismus und Schwerkraft zu kinetischen Gebilden. Ihre Arbeit ist sowohl ein akustisches als auch ein visuelles Ereignis und verkörpert die Ästhetik des ‚Fast-Nichts‘, indem sie ephemere Situationen schafft, die Stille, Zeit und Raum vergrößern.

Akama interessiert sich für kulturelles Denken und Wahrnehmung. In ihrer künstlerischen Praxis untersucht sie Umwelt, Architektur, Migration, soziologische Strukturen und Relativität. In Zusammenarbeit mit anderen Künstler*innen und Musiker*innen auf der ganzen Welt komponiert und performt sie eine Vielzahl alternativer Werke. Sie ist künstlerische Leiterin von ame c.i.c. und Mitbetreiberin der unabhängigen Verlage mumei publishing und melange edition.

Zu ihren ausgewählten Installationen gehören: the way they are (Yorkshire Sculpture Park/GB, 2019), composition of happiness (Spanien19C/Dänemark, 2019), kosetsu (Stedelijk Museum/Amsterdam, 2019), ploughs and harrows (Konfrontation Festival/Österreich, 2018), listening with the city (Darmstädter Ferienkurse/Deutschland, 2018), odds and ends (Bunkier Sztuki Gallery/Polen, 2018), loiner or (Industrial Museum of Leeds/GB, 2018), Object Migration (Avant Art Festival + Sanatorium Dź wię ku/Polen, 2017) und 1→ 5 (Uppsala Art Museum/Schweden, 2016).

Ryoko Akama wird derzeit von der PRS Foundation’s Women Make Music 2020 unterstützt und schreibt Klavierwerke für Siwan Rhys und Another Timbre; darüber hinaus erhielt sie 2021 das Develop your Creative Practice Stipendium.

Website Ryoko Akama

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© ️Foto: Anton Lukoszevieze